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Wir helfen Ihnen bei der Suche nach Schlaf- labors, Ärzten und Selbsthilfegruppen. In unserer umfangreichen Datenbank finden Sie außerdem die Kontakt- adressen von Verbänden und Fachgesellschaften.

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Die richtige Bettdecke!

 

Leitfaden für die Auswahl der passenden Decke.
Welche Bettdecken gibt es?
Aus welchen Materialien werden Bettdecken hergestellt?

 


Bettdecken sind entscheidend für den Schlafkomfort! -

Leitfaden für die Auswahl der passenden Decke:

 

Schlafen sie alleine oder zu zweit?
Wenn Sie zu zweit schlafen, ist der gegenseitige Wärmeeffekt groß und die Decken müssen entsprechend dick sein.
Wenn Sie alleine schlafen, benötigt man meist eine wärmere Decke oder auch eine Zweitdecke, da der gegenseitige Wärmeeffekt fehlt.

Schwitzen Sie oft?
Der eine schwitzt mehr, der andere weniger. Beruf, Gesundheit und Veranlagung spielen eine große Rolle.
Sind sie hitzig? Dann nehmen sie eine leichtere Decke!
Die Füllung muss auf jeden Fall den Schweiß nach außen transportieren können, damit ein gesundes, trockenes Schlafklima gewährleistet ist. In 10 Jahren wird wenigstens eine Tonne Schwitzwasser , beladen mit Abfallstoffen, Schlacken und Krankheitskeimen des Körpers aller Art ins Bett ausgeschieden. Diese Flüssigkeit ist giftig. Die Haut saugt den Schweiß wieder auf, falls kein optimaler Feuchtigkeitstransport gegeben ist. Krankheiten können die Folge sein, die Haut welkt. Der Hitzestau führt zu unruhigem Schlaf & Alpträumen.

Sind Sie groß?
Ab einer Größe von 180 cm empfiehlt sich eine Decke mit 220 cm Länge. Nur dann ist die Decke tiefschlafphasengerecht. Nur dann ist gewährleistet, dass es „unten nicht reinzieht“. In der Tiefschlafphase merken sie nicht, wenn die zu kurze Decke den Körper nicht mehr voll gegen die kühle Nachtluft abschirmt. Der Rücken oder die Schulter kühlt aus und eines Tages ist das Rheuma da.

Was für einen Körperumfang haben sie?
Meist empfiehlt sich eine Decke, die 155 cm breit ist. Bitte stellen sie sich vor, die Körperbreite von vorne gesehen ist 50 cm, die Körperhöhe 30 cm. Dies ergibt einen abzudeckenden Körperumfang von 110 cm. Wenn jetzt links und rechts die Decke auch bei Bewegungen dicht anliegen soll, dann kann man sich vorstellen, dass hierfür insgesamt 25 cm bei einer 135 cm breiten Decke nicht reichen. Wenn Sie ab 60 cm (von vorne gesehen) breit sind, empfiehlt sich sogar eine Decke, die 170 oder 180 cm breit ist.

Schlafen Sie in leichteren Decken besser?
Dann wählen Sie bitte einen feinen Inlettstoff und am besten eine hochwertige Füllung, denn je besser die Füllung, desto mehr Füllkraft hat sie und desto weniger Füllung benötigt man.

Oder ziehen Sie eine schwere Decke vor?
Hier können Sie einen schweren Inlettstoff wählen. Es ist ebenfalls möglich, etwas mehr Füllung als die empfohlene Menge in die Decke einzubringen. Aber es sollte nicht wesentlich mehr eingefüllt werden, da das Bett sonst steif wird. Möglich ist aber der Übergang auf eine fedrige Daune. Wird diese in ein Pluderbett oder in ein normales (nicht abgestepptes) Deckbett gefüllt, kann das Gewicht der Decke wesentlich erhöht werden.

Frieren Sie nachts und haben Sie oft kalte Füße?
Von Vorteil ist hier auf jeden Fall eine breitere und längere Decke, damit es nicht zieht. Die Decke soll nicht extra voll gefüllt sein, das normale Gewicht reicht. Die Absteppung ist wichtig: z. B. wenn sie ein Karosteppbett wünschen, empfehlen wir ein Pluderbett (extra hohe Stege) oder eine Kassettendecke mit Antikältestegen an den Nähten der einzelnen Karos. Falls sie chronisch kalte Füße haben, sind Kassettendecken genau das Richtige für Sie – diese sind an den Füßen stärker gefüllt.

 

 


Welche Bettdecken gibt es?

 

Ballondeckenbett:

Das Ballondeckbett wie zu Omas Zeiten. Die Füllung können Sie jederzeit dorthin schütteln, wo Sie es haben wollen. Es ist nicht abgesteppt und hat verstärkte Ecken.


 

 


Karostep:

Bei der Karostepdecke werden Stege eingenäht, um das Verrutschen der Füllung einzudämmen, aber nicht ganz zu verhindern. Sie ist somit teilweise abgesteppt.
Tipp: Das Karostep sollte jeden Tag aufgeschüttelt werden.

 

 

 

Dauneneinziehdecke:

Hier verrutscht die Füllung auf gar keinen Fall. Die Decke ist in kleine Karos abgesteppt. Die Ober- und Unterseite ist direkt aufeinander aufgenäht. Diese Form finden Sie allein bei Sommerdecken sowie bei bunten Daunensteppdecken.


 

 


Kassettendaunendecke:

Hier ist das Verrutschen der Füllung ebenfalls nicht möglich und es können keine Kältezonen entstehen, da die Kammern, anders als bei der Einziehdecke, durch Anti-Kältestege zusammengenäht sind. Auch mit wenig Füllung ist diese Decke von der Absteppung her am wärmsten.

 

 

Naturhaardecken/Synthetikdecken:

 

 

Duo-Steppbett:

Das Duo- Steppbett besteht aus zwei am Rand zusammengenähten Decken. Die isolierende Luftschicht zwischen den beiden Decken sorgt für ein ideales Schlafklima.


 

 


Vierjahreszeitenbett:

Das Vierjahreszeitenbett besteht aus einem leichten Steppbett für den Sommer und einem wärmeren für die Übergangszeit. Entweder durch Bändel oder Druckknöpfe verbunden, ergeben diese zwei Bettdecken ein Winterbett. Das Bett für alle Wärmebedürfnisse.

 

 

 


Aus welchen Materialien werden Bettdecken hergestellt?

 

Eiderdaunen - das wertvollste Geschenk
der Natur

Eiderdaunen sind die wertvollsten Daunen überhaupt. Sie stammen von der Eiderente, die in Grönland und Island lebt. Dort werden sie von Hand aus den Nestern gesammelt. Eiderdaunen haben sehr viele Widerhäkchen, so dass sie intensiv zusammenhängen. Die Eiderdaunendecken sind luftig leicht und doch schön warm, kuschelig, mollig, ausgleichend. Man schwitzt und friert nicht.


 

 


Seide

Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass der organische Aufbau der Seide dem der Haut am nächsten kommt. Seide lässt die Haut atmen und wirkt stimulierend. Als besondere Eigenschaft der reinen Seide ist die höchste Reißfestigkeit aller Naturfasern zu nennen. Ein Seidenfaden von 1 m Länge kann sich um mehr als 15 cm dehnen ohne zu reißen. Ein Seidenfaden ist so dünn, dass ein Faden von ca. 500m nur ca. 1g schwer ist. Seide ist ein Gespinst der Seidenraupe. Die Faser wird zu einem Vlies verarbeitet und mit dem Bezug versteppt. Wichtig dabei ist, dass sie entbastet, d. h. relativ staubfrei ist. Aus diesem Grund ist Seide der ideale Stoff für Allergiker.

 

 

Baumwolle

Baumwolle ist eine feine geschmeidige Samenfaser, die leicht waschbar ist, ein angenehmes Schlafklima bietet, kurzum empfehlenswert für hygienische, waschbare und angenehme Bettenfüllung.


 

 


Merinowolle

Die Merinowolle stammt vom Merinoschaf, das ca. 1,2 m groß wird und 2,5- 4,5 kg Wolle pro Jahr liefert. Hauptprodukzenten dieser Wolle sind Neuseeland, Australien, USA, Südafrika, Südamerika und Europa. Merinowolle ist von allen Wollarten für Betten am besten geeignet. Durch die natürliche Kräuselung hat sie eine besonders hohe Sprungkraft und Bauschfähigkeit. Bei dieser „naturbelassen“ Wolle bleiben die klimatisierenden Eigenschaften, der Temperaturausgleich und die Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit, erhalten.

 

 

Edles Kaschmirhaar

Das Kaschmirhaar stammt von der Kaschmirziege, die ca. 80 cm groß wird und 100g Wolle liefert. Sie lebt vorwiegend in der Mongolei, im Himalaja, im Iran und in Afghanistan. Beim Fellwechsel wird das feine Unterhaar aus dem Fell ausgelesen oder von Büschen und Felsen aufgesammelt.


 

 


Kamelhaar

Das Kamel wird ca. 2,1 m groß und liefert 5 kg edles Kamelhaar pro Jahr. Vorkommen: Westchina, äußere Mongolei, Nordafrika. Das zweihöckerige Kamel(Trampeltier) hat sehr feines, weiches, seidiges Haar. Die Kamele werden nicht geschoren. In mühseliger Arbeit werden statt dessen die Haare zusammengetragen, die von den Tieren an Bäumen, Sträuchern und Zäunen abgestreift wurden.

 

 

Quallofil

Quallofil, eine Hohlfaser mit vier Hohlräumen. Dieses Markenprodukt bietet gute Qualität, ein angenehmes Schlafklima und gewährleistet eine leichte Pflege. Die Faser ist luftdurchlässig, staubfrei, antirheumatisch und antibakteriell.


 

 

 

Dauneneinmaleins

Daunen und Daunen sind zweierlei!
Die Größe des Daunenkerns ist für die Qualität entscheidend. Nur die Original Daunen (1. Klasse) sind von der Gans oder Ente. Fehlt das Wort Original oder 1. Klasse, dann handelt es sich um Alt- oder Gebrauchtdaunen:

- Halbdaunen bestehen zu 15% aus Daunen und zu 85% aus Federn

- Dreivierteldaunen bestehen zu 30% aus Daunen und 70% aus Federn

- Fedrige Daunen bestehen zu 50% aus Daunen

 

Daunendecken sind luftig leicht, mollig warm, waschmaschinenwaschbar, langlebig , auf die Dauer sehr preisgünstig, milbenfrei, bei Rheuma sehr empfehlenswert. Auch Daunendecken müssen auf die einzelnen Schläfertypen abgestimmt werden.


Warum sind Daunen so gesund?
Daunenbetten sind luftdurchlässig, Sauerstoff kann zirkulieren. Die Daunen nehmen die Feuchtigkeit auf und transportieren sie an die Außenluft ab. Sie sorgen für ein trockenes und körpergerechtes Schlafklima. Da Daunendecken leicht und warm sind, werden sie als bestmögliche Decke für Rheumakranke empfohlen. Daunendecken enthalten keine Milben, da ein daunendichter Stoff auch milbendicht ist – das ist wichtig für Allergiker. Außerdem könne Daunendecken problemlos bei 60°C gewaschen werden. Bei dieser Temperatur werden Milben bereits abgetötet. Da Daunen ein Naturprodukt sind, können sie auch problemlos entsorgt werden, so dass unsere Umwelt nicht beschädigt wird.



 

 

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