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Wenn der Schlaf gestört ist > Behandlung > Medikamentöse Schlafmittel 

 
 
Zitat

"Nichts hilft mehr gegen Schlaflosigkeit als das Bewußtsein, daß es Zeit zum Aufstehen ist."

unbekannter Autor


 
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Medikamentöse Schlafmittel

 

Die Möglichkeiten einer medikamentösen Therapie von Schlafstörungen werden durch ein stetig wachsendes Angebot an schlaffördernden Mitteln immer vielfältiger. Doch die sogenannten „Schlafmittel“ sollten nicht achtlos angewendet werden. Ihre Einnahme ist oft weder nebenwirkungsfrei, noch hundertprozentig erfolgversprechend.

Viele Schlafmittel können langfristig abhängig machen. Sie sollten niemals länger als vier Wochen regelmäßig eingesetzt werden. Statistisch betrachtet greift bereits jede zehnte Person mit Schlafstörungen mehrmals in der Woche oder täglich zu Schlafmitteln.


Nehmen Sie Schlafmittel nur nach Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein und halten Sie sich unbedingt an seine Dosierungsvorschriften!

Zur Therapie der Schlaflosigkeit kommen überwiegend drei verschiedene Präparategruppen zum Einsatz: moderne Hypnotika, Antidepressiva und Neuroleptika. Zur Behandlung der Tagesschläfrigkeit bei schlafbezogenen Atmungsstörungen wird hauptsächlich der Wirkstoff Theophyllin eingesetzt. Das vielfach angepriesene Melatonin ist als Einschlafhilfe mit Vorsicht zu genießen.


 

 

Moderne Hypnotika

 

Dazu gehören hauptsächlich Substanzen aus der Gruppe der Benzodiazepine. Sie sind hoch wirksam, können jedoch bei falscher Einnahme schnell zu einer Abhängigkeit führen.

Moderne Hypnotika

Antidepressiva

 

Die Medikamentengruppe der sedierenden Antidepressiva hat nicht nur eine stimmungsaufhellende, sondern auch eine schlafverbessernde Wirkung. Bei Schlafstörungen, die durch seelische Belastungen hervorgerufen oder verschlimmert werden, werden Antidepressiva bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt.

Antidepressiva

 

 

Neuroleptika

 

Diese Medikamentengruppe birgt zwar kein Anhängigkeitsrisiko, die Nebenwirkungen können jedoch beträchtlich sein. Sie kommt daher nur in ganz bestimmten Fällen zum Einsatz.

Neuroleptika

Theophyllin

 

Der Wirkstoff Theophyllin wird eigentlich in der Asthmatherapie verwendet. Doch auch in der Schlafmedizin spielt er für die Behandlung von nächtlichen Atmungsstörungen inzwischen eine große Rolle.

Theophyllin

 

 

Melatonin

 

Melatonin ist kein synthetisch hergestelltes Medikament, sondern ein Hormon, das unser Körper täglich selbst produziert. Bei einigen Menschen wirkt es in geringer Dosis verabreicht schlafanregend und hilft, den Schlaf-Wach-Rhythmus nach einem Zeitzonenwechsel zu stabilisieren. Die Nebenwirkungen von Melatonin sind noch nicht ausreichend erforscht, von einer routinemäßigen Verwendung in der schlafmedizinischen Therapie ist es daher noch weit entfernt.

Melatonin

Weitere Schlafmittel

 

Es gibt weitere rezeptfreie und verschreibungspflichtige Schlafmittel. Doxylamin und Chloralhydrat und gehören unter anderem dazu.

Weitere Schlafmittel

 

 

Weiteres finden Sie auch in der Rubrik "Was ist Schlaf?"

Schlafmangel macht krank

Schlafmangel kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Dabei ist der geminderte Erholungseffekt des Schlafs wohl genauso bedeutsam wie die verkürzte eigentliche Schlafdauer. Allgemeine Beeinträchtigungen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, Unruhe, Reizbarkeit, Angst, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung sind die häufigsten Auswirkungen einer geminderter Schlafqualität.

Schlafmangel macht krank

 


 

 

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"Sleeping Girl with Cat"
(Detail)
Pierre Auguste Renoir

Pierre Auguste Renoir
1880

 
 

Bei bis zu 30% der Patienten mit Bluthochdruck liegt ursächlich eine Schlafapnoe zugrunde.

 
 
Unsere Empfehlung:

Stiftung Warentest informiert in seinen beiden Büchern Handbuch Medikamente und Handbuch Selbstmedikation verständlich und übersichtlich über alle wichtigen Präparate, deren Nebenwirkungen, Anwendungsbereiche und preisliche Unterschiede.

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